Entrepreneurship

Das Handlungsfeld Entrepreneurship beschäftigt sich hauptsächlich mit der Entwicklung innovativer Produkte, Technologien, Dienstleistungen oder Geschäftsmodellen. Bestehende Produkte können beispielsweise durch die Veränderung der Produkteigenschaften in Bezug auf Nachhaltigkeit und Gesundheit neue Marktpotentiale erschließen.

Entrepreneur*innen sind die Initiatoren und Träger von Innovationen. Durch die Verbreitung des Gründergeistes entstehen nicht nur gute Ideen, sondern es erfolgt eine Umsetzung dieser Ideen am Markt. Durch unsere Zusammenarbeit mit verschiedenen Gründerzentren sorgen wir für eine optimale Vernetzung mit unterschiedlichen Akteur*innen der Wertschöpfungskette. Hierbei möchten wir die Rahmenbedingungen für Entrepreneur*innen verbessern und ihnen dabei helfen, das gesamte Portfolio der Unternehmensgründung abzudecken. Ziel ist es auch, Entwicklungen aus Unternehmen (Intrapreneurship) zu forcieren, um so Unternehmen fit für zukünftige Entwicklungen zu machen.


Unsere Schwerpunktthemen:

Technischer Support

Für die Entwicklung und Produktion eines Lebensmittels wird die entsprechende Technologie benötigt, die evtl. in der Gründungsphase noch mit Haushaltsgeräten erprobt werden kann, aber wenn es in eine serienmäßige Produktion gehen soll, ist technischer Support notwendig. Hierbei kann das DIL innerhalb der LI Food mit seinem Technikum und den vielfältigen Möglichkeiten im Bereich der Lebensmittelproduktion unterstützen. Dazu gehören auch die Sicherstellung der Lebensmittelqualität und -sicherheit, die gewährleistet sein muss, damit das Produkt auf den Markt gebracht werden kann.

 

Markteintritt

Beim Markteintritt geht es um das Anbieten des neuen Produktes im Markt. Bevor das realisiert werden kann, bedarf es einer Marktanalyse und einer darauf aufbauenden Markteintrittsstrategie. Bevor man sein Produkt entwickelt, ist es notwendig zu wissen, gibt es dafür einen Markt, ist man damit ganz neu unterwegs oder gibt es bereits Konkurrenz und wo steht diese? Ohne diese Kenntnisse sollte das Vorhaben nicht gestartet werden. Fragen, ob es Besonderheiten im Zielmarkt gibt oder Markteintrittsbarrieren, rechtliche Vorgaben oder Umweltauflagen, die es zu beachten gilt, sollten vorab geklärt werden, damit die Gründung erfolgreich realisiert werden kann. Des Weiteren ist die Entscheidung zu fällen, ob regional oder international, über Händler oder nur Online vermarktet werden soll. Diese vielen Möglichkeiten sollten im Vorfeld geklärt werden, damit die Strategie für den Markteintritt darauf abgestimmt werden kann.

 

Digitale Geschäftsmodelle

Das Geschäftsmodell ist die Basis des Unternehmens, was wird produziert, wer oder was ist Kunde, wie kommunizieren ich mit ihm, wie sieht die Wertschöpfungskette aus und welcher Wert wird dem Kunden vermittelt und last but not least, wie soll Gewinn erwirtschaftet werden? Die Digitalisierung bietet hierbei viele Möglichkeiten, das Geschäftsmodell zu erweitern und vom Kunden aus zu denken. Da sind Überlegungen zu E-Commerce anzustellen, d.h. die materiellen Güter nur online anzubieten. Eine weitere Überlegung wäre die Nutzung einer Plattform, auf der Angebot und Nachfrage zusammengebracht werden. Digitale Modelle helfen sowohl einem Start-Up als auch etablierten Unternehmen ihre Wertschöpfungskette transparent und nachvollziehbar zu machen und wenn nötig an einigen Punkten zu optimieren, denn digitale Technologien verschlanken die Produktionsprozesse und erhöhen die Effizienz.

 

Kooperationen mit Gründerzentren

Im BIQ Business und Innovationpark in Quakenbrück gibt es ideale Bedingungen für die Unternehmensgründer*innen, besonders aus der Agrar- und Ernährungswirtschaft. Die (räumliche) Vernetzung von unterschiedlichen Akteur*innen der Wertschöpfungskette wird somit gefördert. Es erfolgt ein Ausbau von Know-how durch wissenschaftliche Kooperationen mit (inter-)nationalen Forschungseinrichtungen, Universitäten und Hochschulen. Wichtig ist ebenso, dass die Geschäftsideen mit Orientierung an bioökonomischen Fragestellungen umgesetzt werden können. Zudem wird die regionale, sozioökonomische Entwicklung gefördert. Mit dem Seedhouse in Osnabrück, einem Startup-Accelerator, der von der ICO Innovations Centrum Osnabrück GmbH getragen und betrieben wird, existiert eine Plattform in Niedersachsen für Entrepreneur*innen im Agri-Food- und digitalen Bereich. Das Seedhouse wird als Multicorporate Accelerator von zahlreichen, überwiegend mittelständischen Unternehmen getragen. Die Unternehmen haben sich einen fairen Umgang untereinander und mit den Startups auf die Fahnen geschrieben.

 

Stärken-Schwächen-Analyse Gründerszene

Mit einer Stärken-Schwächen-Analyse der Gründerszene sollen die weißen Flecken eruiert werden, d.h. wo fehlt noch Unterstützung für die Entrepreneure und an welcher Stelle existiert vielleicht ein zu großes Angebot an Beratung, das nicht abgerufen wird. Hierzu sollen die Entrepreneure, die durch die Gründerzentren betreut wurden und auch die Gründer, die diese Einrichtungen (noch) nicht in Anspruch nehmen konnten, befragt werden. Um zu ermitteln, was läuft gut und soll beibehalten werden, was muss unbedingt eingerichtet werden, um die Gründer*innen bestmöglich auf ihrem Weg in die Unternehmensgründung zu unterstützen.

 


Mit folgenden Institutionen arbeiten wir in diesen Themen zusammen: