Fitter for FDA! US-Kennzeichnung für Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel

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  • Veranstaltungsort: Hannover

 

Kekse, Konfitüre, Babynahrung, Multivitamin- und Mineralstoffpräperate, Backmischungen oder Aromen – für deutsche Hersteller und Händler von Lebensmitteln, Nahrungsergänzungsprodukten oder Zusatzstoffen sind die USA ein attraktiver Markt. Hochwertige und gesunde Ernährung ist hier absolut im Trend und das kann Deutschland exzellent anbieten – mit Käsespezialitäten, Joghurtprodukten, Snacks und innovativen Getränken zum Beispiel. Bio boomt, vegetarische oder vegane Ernährungsformen werden zunehmend zum Lifestyle erklärt und Nahrungsergänzungsmittel sind in den USA sowieso eine Selbstverständlichkeit. Zusätzlich mischen deutsche Discounter den amerikanischen Lebensmittelmarkt auf und bringen neue Produkte aus der Heimat über den großen Teich.

 

Ganz einfach ist der Markt jedoch nicht. Neben der Einhaltung der nationalen, bundesstaatlichen und regionalen Lebensmittelrichtlinien und Zertifizierungsvorschriften, sind es die Vorgaben zur Etikettierung von verpackten Produkten, die hiesige Unternehmen unsicher werden lassen. Die Kenntnis der EU-Verordnung hilft ihnen nicht; in den USA sind die Vorgaben der Food and Drug Administration (FDA) maßgebend. Mit ganz anderen Bestimmungen zu verpflichtenden und freiwilligen Angaben oder gesundheitsbezogenen Aussagen. So sind in den USA mehr als doppelt so viele Nährwerte verpflichtet zu kennzeichnen. Kohlenhydrate werden anders berechnet; Portionsangaben müssen im Haushaltsmaß angegebenen werden. Unterschiede gibt es aber auch bei den Vorgaben zum Format. Und ehrlich gesagt so vielem mehr.

 

Fitter for FDA?

US-Kennzeichnung für Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel

1,5 Tage-Workshop - von der Pflicht zur Kür

 

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und die IHK Hannover bieten interessierten Unternehmen am 18. und 19. Mai in Hannover einen 1,5-tägigen Workshop rund um die Kennzeichnung von Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln für den US-Markt an. Als Referentin des Workshops steht Gisela Leon, Senior Regulatory Consultant und Dipl. Ing. Lebensmitteltechnologie der EAS Consulting Group aus den USA zur Verfügung. Die Veranstaltungssprache ist deutsch.

 

 

Weitere Details zu Inhalt, Ablauf und Kosten des Workshops finden Sie hier!

 

Quelle: IHK
Veröffentlicht am: Di | 10 Mär, 2020